Clip-Preview + Captions
Sobald eine VOD-Session auf ready ist, geht es in den Editor-Teil. Hier wählst du Kandidaten aus, schneidest sie nach und arbeitest die Captions raus.
Kandidaten-Browser
Unter der Session siehst du zwei Spalten: lange Highlights (30–120s) und Shorts (15–60s). Jeder Kandidat zeigt Cover-Frame, Score, Dauer und eine Begründung. Diese Begründung kommt aus einer von zwei Quellen: entweder aus dem Chat-Verlauf (z.B. „Chat-Spike bei 1:42:30") oder — Korrektur gegenüber einer früheren Version dieser Seite — aus einer echten Ton-Analyse: Chatlix transkribiert das VOD automatisch per Whisper und erkennt Hook-/Excitement-/Lach-Wörter im gesprochenen Text (Kandidaten mit Kategorie „auto_transcript"). Was weiterhin fehlt, ist Bild-/Videoanalyse — eine visuell starke, aber sowohl chat- als auch sprachlich stille Szene (z.B. stummes Gameplay) wird nicht automatisch erkannt. Nutze in dem Fall den Preview-Player, um manuell einen eigenen Ausschnitt zu markieren.
Preview-Player
Klick auf einen Kandidaten öffnet den Preview-Player mit dem Clip in voller Qualität, Zeitleiste zum Nachjustieren von Start-/Endpunkt, und der Möglichkeit, komplett eigene Zeitfenster außerhalb der vorgeschlagenen Kandidaten zu markieren.
Captions generieren lassen
Die Caption-Funktion ist eine echte automatische Transkription (Whisper-basierte Spracherkennung), keine Attrappe — mit einer wichtigen technischen Grenze:
- Die Audiospur eines einzelnen Clips darf für die automatische Transkription nicht zu lang sein (Richtwert: bis rund 20 Minuten Ton bei komprimierter Übertragung). Für die meisten Clips und Shorts (15–120 Sekunden) ist das nie ein Thema — relevant wird es nur bei sehr langen manuell markierten Ausschnitten.
- Transkription kostet AI-Credits (Richtwert: 4 Credits pro 10 Audiominuten) — bei kurzen Clips fällt das kaum ins Gewicht.
Nach der Generierung kannst du die Caption-Timing und den Text manuell nachbearbeiten, bevor du exportierst — die automatische Erkennung ist ein guter erster Entwurf, kein Endergebnis, das du blind übernehmen solltest (Fachbegriffe, Eigennamen und Slang werden gelegentlich falsch erkannt).
Praktischer Tipp
Prüfe Captions besonders bei Shorts genau — bei vertikalem Format (siehe Clip auf YouTube/TikTok veröffentlichen) nehmen Caption-Fehler optisch mehr Raum ein als bei einem klassischen 16:9-Clip.